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05/10 von Misses Nox.

Ich hab was, was ihr nicht habt

FUSION – KARTEN

Der Ferienkommunismus kann beginnen.

Fusion 2010

Wer mich nun schon seit fast vier Jahren auf Schritt und Tritt stalkt liest, der weiß, was die Fusion für mich bedeutet und nunja, nun sind die Karten endlich da, nun halte ich sie in der Hand, nun liegen sie unter meinem Kopfkissen, wenn ich nachts schlafen gehe, Urlaub ist genommen, die Freunde und Familie über den Ausnahmezustand informiert.

Ich bin dann mal weg, also fast. Bald.

Ein P.S.: in fast eigener Sache: Ach, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt,

ich bin Festival-Reporter für die gute alte Pirgofabrik.

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03/10 von Misses Nox.

Picture my day

gääähn

Pig

HejBro

Raubtierfütterung

HeimfahrtmitVatternsWagen

Bloggeria

Übrigens war das nicht das erste Schwein, welches ich geküsst habe.

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02/10 von Misses Nox.

Die (etwas andere) Vierteltour

Da wir gestern unsere Füße nicht stillhalten konnten, oder viel besser wollten, da ich heute endlich mal wieder ein freies Wochenende habe, da der Ex mit seiner Band aufgetreten ist, da wir großen Bier- und Männerdurst hatten, und einfach weil wir es können, haben die Wimpernzangenfrau und ich uns gestern in die rauhe Welt der Realität begeben.

Jeder weiß wie eine Bar aussieht, jeder zumindestens meine Leser, haben schon die eine oder andere Kneipe von innen gesehen, der eine öfter und intensiver, der andere etwas verschwommen.

Aber! Aber! Kennt ihr auch dessen Toiletten? Könnt ihr euch am nächsten Morgen oder Nachmittag erinnern, wo ihr die ganzen alkoholischen Getränke gelassen habt, nachdem eure Leber und Nieren damit zu kämpfen hatten? Also ich nicht.  Heute ist das anders, und das möchte ich euch nicht vorenthalten!

First we startedmit einem guten Long Island Ice Tea in den goldenen Grotten der CapriBar. Hier erwartete uns die erste schöne Überraschung auf der Damentoilette. Ich betone DAAAAAMENtoilette, aber Frauen gehen ja nicht kacken.

CapriBar

Weiter gings mit einem KrabbeldieWandnuff und dem guten alten Bexx im Eisen.

Eisen

Weil uns dann nach Violent Femmes war und diese hundertprozentig im Calavera gespielt werden und man sich auch sonst alles Mögliche wünschen kann, die Atmosphäre dort in dem Kellerloch sehr angenehm ist und eigentlich auch immer gutaussehende Männer herumschwirren, ging es natürlich dort hin. Hier muss ich sagen, wissen die Betreiber, was Frauen wollen.

Calavera

Tampons, richtig.

Genug getanzt, genug getankt, genug geflirtet, also ab zum Reste ficken, ähm, Abschlussbier ins … taaadaaa… wer hätte das gedacht, Heartbreakhotel.

HeartbreakHotel

Wer mag, kann sich sicherlich die Klobrille wieder drauflegen, aber ich pinkel ja eh immer im Stehen.

So, wisst ihr Bescheid!

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12/09 von Misses Nox.

Der Heinzer in Stade

Am 28.11. war ich aufgrund familärer Verpflichtungen wieder im Heimatstädtchen Stade unterwegs. Schön mal Omma´s 70. gefeiert. Mein Vater hatte “sturmfreie Bude” und so begab es sich zu dem glücklichen Zufall, dass wir, including mon père, die Lieblingstante und meine Wenigkeit, uns bei der Lesung von Heinz Strunk´s  Fleckenteufel im Stader Rathaus vorfanden.

Ticket

Wer das Buch schon gelesen oder gar eine Lesung besucht hat, weiß wovon ich rede, wenn ich sage, es ist nur schwer auszuhalten, wenn der Strunk da einen zum Besten gibt. Schon Fleisch ist mein Gemüse ist autobiographisch geschrieben, sieht man noch heute in seinem Gesicht, die Überbleibsel der alles sagenden, fiesen, kaum zu beschreibenden Akne von damals. Und mal ganz ehrlich, ich kann mir nur allzu gut vorstellen, wie er, der Heinz in seinen jungen Jahren auf einer Jugendfreizeit Probleme hatte zu kacken. Peinlich genau werden Furztöne -und gerüche beschrieben, peinlich genau die Anomalität seines Daseins erörtert.

Der Heinzer

Heinz Strunk

Das Heinz Strunk schon immer schwer zu verstehen war ist nicht nur den eingefleischten Strunk-affinen Menschen bekannt, dass man nach einer Pause und gefühlten 24 halben, von ihm getrunken, versteht sich, aber so fast gar nichts mehr versteht, erklärt sich ja von selbst. Ständig stieß er auf, ruckelte auf seinem Stuhl hin und her, als wenn er seiner Puperze ein bisschen Freiraum geben müsste, um ein kleines Lüftchen entfahren zu lassen. Herrlich, der Heinzer, wie er leibt und lebt. Lesen ging ja noch, kennt er den Text wohl mittlerweile fast auswendig. Schön aber waren die versuchten Sätze, zwischendurch. Sätze wie “…also ich hab…äh..ja.. [pause] mir währ´nd der Pausssssse …ähm… in mein´m Kabuff mal sssschön ein rein.. äh ja und gleich komm ich übrigenssss mit mein´m goldenen Füller zu euch..”

Und er erschien, ein Weilchen später, um mit seinem schwarzen Kugelschreiber goldenen Füller ein paar Autogramme zu geben, nachdem (!) er über die Treppenstufe gestolpert war. Schön, dass es gefühlte fünf Menschen waren, die da tatsächlich etwas vom Heinzer getaggt haben wollten. So blieb noch ein wenig Zeit diesen Herren ein bisschen zu beobachten. Vor mir drei Personen, denen er schräg seine Unterschrift ins ggf. Buch schrieb. Ich war an der Reihe. Pah.. das haste dir so gedacht, dachte ich. Und vorlaut wie ich nunmal bin sagte ich geradeaus, “er könne auch ruhig mal “Für Annika” reinschreiben”.

Tja, und er, der Heinz, ist ja nicht doof und fragte gleich ob ich denn mit zwei “N” geschrieben werden würde. “Klar!”

“Ist ja auch viel schöner!”, sagte er und versuchte mich anzusehen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er irgendwas gesehen hat. Aber gut. Und entließ ihn zu seinem nächsten Bier -oder Schnapsgetränk, freundlich, wie ich ja auch manchmal sein kann.

Autogramm

Alles in Allem mal wieder ganz großes Tennis. Was anderes habe ich mir ehrlich gesagt nicht von dem Abend erwartet und Heinz hat mal wieder nicht enttäuscht! Herrlich!

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11/09 von Misses Nox.

Berlin

Am Donnerstag waren die Wimpernzangenfrau und ich in Berlin um uns das feine Konzert von Skunk Anansie anzusehen. Ein Kurztrip, denn was soll man zwischen Früh- und Spätdienst auch sonst UnVernünftiges anstellen?! Eben.

Nachdem wir uns also die allgemein bekannten Sehenswürdigkeiten, wie das Brandenburgertor, die Mauerreste, Charlies Checkpoint und das Mahnmal für die ermordeten Juden angesehen haben, hieß es erstmal Essen fassen.

#nomnomnom

Hackfleisch, Kartoffeln, Reis & son Zeug

Das Essen war eher semigut und es dürstete uns nach einem Kaffee, allerdings in einer anderen Gastwirtschaft, denn abgesehen vom Essen ließ ebenso die Gastfreundlichkeit wie auch das Ambiente zu wünschen übrig.

Für den feinen Herrn

Vorbei an der “Voßstraße”, in der übrigens der feine Herr seine Residenz hat, kamen wir glücklicherweise in eine Straße in der es nach Kaffee aussah. Starbucks, Balzac Coffee und die anderen üblichen Verdächtigen hatten aber leider schon geschlossen und so zogen wir weiter, immer entlang der Straße, in der uns die in Anzügen gekleideten Männern ein wenig irritierend ansahen. Kaffee gabs dann aber doch noch. Und zwar “Kaffee mit IQ”.

Kaffee mit IQ

Mit Intelligenz vollgepumpt ging es glatt noch in ein paar Geschäfte, “nur mal gucken, was es so gibt” unter anderem auch in ein Weihnachtsartikelgeschäft [...] Das die Engelchen keine Blasenentzündung bekommen, naja, ich weiß ja nicht…

Angels

“Weihnachten ist tot, wenn sich der Engel sitzt die Backen rot.”