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02/10 von Misses Nox.

Die (etwas andere) Vierteltour

Da wir gestern unsere Füße nicht stillhalten konnten, oder viel besser wollten, da ich heute endlich mal wieder ein freies Wochenende habe, da der Ex mit seiner Band aufgetreten ist, da wir großen Bier- und Männerdurst hatten, und einfach weil wir es können, haben die Wimpernzangenfrau und ich uns gestern in die rauhe Welt der Realität begeben.

Jeder weiß wie eine Bar aussieht, jeder zumindestens meine Leser, haben schon die eine oder andere Kneipe von innen gesehen, der eine öfter und intensiver, der andere etwas verschwommen.

Aber! Aber! Kennt ihr auch dessen Toiletten? Könnt ihr euch am nächsten Morgen oder Nachmittag erinnern, wo ihr die ganzen alkoholischen Getränke gelassen habt, nachdem eure Leber und Nieren damit zu kämpfen hatten? Also ich nicht.  Heute ist das anders, und das möchte ich euch nicht vorenthalten!

First we startedmit einem guten Long Island Ice Tea in den goldenen Grotten der CapriBar. Hier erwartete uns die erste schöne Überraschung auf der Damentoilette. Ich betone DAAAAAMENtoilette, aber Frauen gehen ja nicht kacken.

CapriBar

Weiter gings mit einem KrabbeldieWandnuff und dem guten alten Bexx im Eisen.

Eisen

Weil uns dann nach Violent Femmes war und diese hundertprozentig im Calavera gespielt werden und man sich auch sonst alles Mögliche wünschen kann, die Atmosphäre dort in dem Kellerloch sehr angenehm ist und eigentlich auch immer gutaussehende Männer herumschwirren, ging es natürlich dort hin. Hier muss ich sagen, wissen die Betreiber, was Frauen wollen.

Calavera

Tampons, richtig.

Genug getanzt, genug getankt, genug geflirtet, also ab zum Reste ficken, ähm, Abschlussbier ins … taaadaaa… wer hätte das gedacht, Heartbreakhotel.

HeartbreakHotel

Wer mag, kann sich sicherlich die Klobrille wieder drauflegen, aber ich pinkel ja eh immer im Stehen.

So, wisst ihr Bescheid!

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01/10 von Misses Nox.

PartyRescue Bremen

Da saßen wir nun also gestern z´sammen und uns wurde bewusst, dass wir das letzte 0,33l Becks in der Hand hielten. Die Uhr zeigte uns 02.33 Uhr und um noch ein Bier zu erhaschen hätten wir bei diesem Wetter nochmal raus gemusst. Das wollte ich meinen Gästen und natürlich am allerwenigsten mir zumuten.  Meterhoch Schnee, Eis, Glätte, Kälte, Winter eben.
So überlegten wir, wie wir uns am besten helfen könnten, war der Schnapsvorrat schließlich schon vor einigen Tagen geplündert worden.
Ein Taxi wollten wir uns, da waren wir uns einig nicht rufen, das überstieg mit seinen 20 Euronen für ein SixPack und ner Schachtel Fluppen die Einsicht unseres Geldbeutels.
Da fiel mir ein, dass ich vor einigen Wochen bei meinVz in eine Gruppe eingeladen worden bin.

PARTYRESCUE – Tankstelle war gestern!!!
Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr!
Eine besondere Stadt, benötigt auch einen besonderen Service!!!

Eine sehr grossartige Idee, vor allem für faule Leute wie mich und meine biertrinkenden Freunde. 5% Rabatt gibt es auch noch, wenn man dem Team mitteilt, dass man in der Gruppe ist. Und so kam es dann, dass wir für nen Zwacken ´ne Kiste Becks am Samstagabend um 03.00 Uhr vor uns stehen hatten, ohne uns selbst bewegt haben zu müssen. Toll!

Das Angebot erstreckt sich von Bier über Shooters und selbst wenn euch mal die Salzstangen ausgehen sollten… da bekommt ihr sie. Jeden Freitag und Samstag zwischen 21.00 Uhr und 03.00 Uhr könnt ihr euch eure benötigten Utensilien kommen lassen. Mindestbestellwert beträgt 12,99 € (exkl. Pfand) der Anfahrtsweg wird mit 1,50 € berechnet, welcher aber ab einem Bestellwert von 30,00€ entfällt.

Weiter so, Rescue-Team, ich werde sicherlich das eine oder andere Mal wieder auf euch zurück kommen.

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01/10 von Misses Nox.

KIEMSA im Lagerhaus

Gestern Abend die Gelegenheit beim Schopfe gegriffen und glatt mal wieder auf ein Rockkonzert gegangen. Natürlich, ohne Rock. Ihr kennt mich.

Obwohl die Bezeichnung “Rockkonzert” nicht ganz treffend ist, machen die Jungs doch eher Ska Punk und experimentieren dabei exzessiv mit Rock´n´Roll, Hardcore und Hip Hop.

Das Kulturzentrum Lagerhaus im Bremer Viertel öffnete seine Türen für Kiemsa. Ich muss gestehen, bis vor ein paar Tagen war mir die 7-köpfige Band  aus Nantes noch gar kein Begriff.

Das Konzert sollte um 20.00 Uhr beginnen, aber so wie richtige Rocker nunmal sind, ließen sie aufgrund ihres unstillbaren Hungers das Publikum noch ca eine Stunde warten und starteten ihr würdiges Programm gegen 21.15 Uhr. Das Warten lohnte sich definitiv, vor allem weil ich so natürlich noch von dem Raucherraum und den leckerem Kaltgetränk Gebrauch machen konnte.

Steven, Morguy, Martin

Die durchaus gut gekleideten Herrschaften stellten sich kurz vor,  Martin  mit seiner durchdringenden Stimme als Sänger,  Yohann an der Gitarre, ebenso wie Morguy[*], welcher wirklich amüsante Dinge, wie mit der Zunge, einer Becksflasche oder einem Pfleiler auf der Gitarre rumschrammeln, machte,  Roman der Bassist, Laurent der einheizende Drummer, Mathieu an der Trompete und last but not least,  Steven mit der Posaune.

Unersättliche 120 Minuten powerten sie durch. Ein Song nach dem anderen, kurze Verschnaufspausen gönnten sie sich und somit uns aber glücklicherweise auch. Musste doch das obligatorische Bremer Bier getrunken werden. Pro Song Pi mal Daumen vier Minuten abhotten, sowie mit dem eher schlecht als recht französoisch sprechenden Publikum  immer wieder in Kontakt treten, Stage Diven, mit den anwesenden Ladies flirten, strengt eben an.

Hier eines der neusten Stücke “Orange Duck” und das ist bloß ein Video, stellt euch die Herrschaften noch mindestens dreimal mehr verrückter vor.
Alles in Allem hat es viel Spaß gemacht, durchgeschwitzt verließ ich im schummrigen Kiemsa Rausch das Lagerhaus und liege noch jetzt auf dem Sofa und lasse meine alten Knochen zur Ruhe kommen.

Falls ihr auch noch in den Genuss kommen möchten hier schnell noch die Tourdaten:

11.01.10 – Hannover – Bei Chez Heinz, was übrigens ein sehr netter Laden ist
12.01.10 – Köln – Underground
13.01.10 – Hamburg – Hafenklang
14.01.10 – Leipzig – Absturz
15.01.10 – Hagen – Kuz Pelmke
15.01.10 – Hagen – Kuz Pelmke
16.01.10 – Höhr-Grenzhausen – Tenne Musikkneipe
11.02.10 – Jena – Werkstatt
12.02.10 – Platenlasse – Cafe Grenzbereich
13.02.10 – Dresden – Chemiefabrik
15.02.10 – Reutlingen – franz. K
16.02.10 – Fürth – Kofferfabrik
17.02.10 – Göttingen – JuzI
19.02.10 – Berlin – Supamolly
20.02.10 – Kassel – Schlachthof

[*]Morguy  Und für die Damenwelt einfach mal die zweite Seite anklicken.

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11/09 von Misses Nox.

Rock on

Bisher reihen sich die allabendlichen Ausgehgründe wiedermal sehr schön aneinander an. Gerade noch zu Skunk Anansie gerockt, das Wochenende mit den Lieblings-”Lass mal ein Bier trinken gehen”-Leuten verbracht, schon steht das nächste Konzert an. Ganz spontan. Über das doch mittlerweile immer mehr publiziert werdende Medium Twitter las ich, dass jemand eine Karte abzugeben hätte, ich hatte Zeit, also warum nicht?!

Bela B. stellte mit seiner Band Y Los Helmstedt sein neues Album Code B vor.

Bäääm!

Der Auftritt, der nach der Ansage, man sollte doch bitte auf seine Geldbörsen aufpassen und die scheiß Arschlöcher nicht auch noch zum klauen einladen solle, war doch relativ gut. Begann er die erste Strophe hinter der Papierwand und – natürlich sprang bei den ersten rockigen Tönen hindurch. Jubel…

Bela B.

Bis auf ein paar Ausnahmen gefällt Code B mir ziemlich gut. Wie man es von dem Herrn Felsenheimer kennt, desolate und nihilistische Texte, persönlich mag ich das zu gewissen Stunden ja ganz gerne.

Zwei

Gefallen hat mir die Einbindung des Publikums, während er Zeichnungen seiner selbst, gemalt von Fans, unterschrieb, die schöne Decke im Aladin besang und uns zählen ließ, wobei er sich selbst verzählte, reagierte er ebenso lässig und mit gewohntem Wortwitz auf Zwischenrufe.

Ina Paule Klink

Ganz besonders positiv überrascht war ich, Ina Paule Klink auf der Bühne zu sehen. Das sie eine tolle Schauspielerin ist, weiß man ja, dass sie ziemlich lecker ist, sowieso, dass sie aber auch singt, war mir bis dato neu. Und ich fands gut. Diese verruchte und doch grazile Mischung ganz groß und die beiden passten musikalisch wie showtechnisch gut zusammen.

heiß heiß heiß

Besonders “One Night Stand”,  sie im kleinen roséfarbenden Negilgé, er im krassen Glitzeranzug kamen an. Anmutig wippte sie mit ihren zartgliedrigen Füßen im Takt und himmelte Bela an. Fein. Und dann war es auch schon vorbei. Alles in Allem ein ganz nettes Konzert, und nein, in diesem Fall ist “nett” nicht die kleine Schwester von “scheiße”.

Yeehaw!

Mein Fazit zu diesem Konzert:

ALTHOUGH YOU CAN FUCK WITH THIS BAND IT WAS FUCKING CRAZY!