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03/10 von Misses Nox.

Eintragungen im Kalender

Freitag, 26. März: Heute ist definitiv ein Scheißtag!

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03/10 von Misses Nox.

Picture my day

gääähn

Pig

HejBro

Raubtierfütterung

HeimfahrtmitVatternsWagen

Bloggeria

Übrigens war das nicht das erste Schwein, welches ich geküsst habe.

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03/10 von Misses Nox.

Ma passion secrète

Irgendwann sagte ich doch schonmal, dass ich mir eine Beckspipeline, hier in dieser wohl wunderschönsten Stadt ever, in das wohl wunderschönste Wohnzimmer ever habe legen lassen.

Beckspipeline

Ich werd jetzt trotzdem mal ein paar abgeben fahren werden.

Und nein, keine Sorge, dass ist nicht alles von einem Wochenende, ich sammel schon einen Moment länger.

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03/10 von Misses Nox.

Als kleine Überraschung für einen meiner Lieblingsblogger, oder was ich den ganzen Tag so auf der Arbeit mache.

Die Urinente

Bevor hier wieder das Nörgeln beginnt: Ja, ohne Inhalt! Natürlich! Die kommt grad frisch aus der Wäsche!

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03/10 von Misses Nox.

13. Februar Zwanzigzehn Dresden oder Nazis essen heimlich Döner

Ich weiß, das Datum liegt schon ein wenig zurück. Ich weiß auch, dass wohl schon alles Wichtige dazu gesagt ist. Dennoch ist es mir wichtig auch hier, auf meinem Blog ein Zeichen gegen rechts zu setzen. Getreu dem Motto “Nazis sind die dümmeren Deutschen”

Früh am Morgen machten wir drei uns auf den Weg gen Dresden. Ich muss gestehen, ich verschlief gut 2/3 dieser hochinteressanten Fahrt, hatte ich mir die vorherige Nacht in Hamburg auf dem Boxhamsters Konzert [...]  um die Ohren geschlagen.  Wir kamen gut durch, wir standen in keiner Straßensperre. Erstmal Orientierung verschaffen.

Glücklicherweise gab es ein Infotelefon, welches einen darüber unterrichtete, an welchen Blockaden noch Menschen zur Unterstützung dieser besagten Blockaden gebraucht wurden. DSCN4368

Schon auf dem Weg dorthin sahen wir Busse mit eingeschlagenen Fenstern, in einem dieser Busfenster hing sogar noch eine Parkbank. Ob das so klug ist, auch wenn Nazis im Bus sind, diese Dinge zu zerstören, stelle ich mal in Frage. Ich denke nicht.

Angekommen, blockiert. So ging das eine ganze Weile.

Zwischendurch ein Getränkekauf hier, ein Kuchenstop dort. Mittlerweile war es wohl 14.00 Uhr am Nachmittag und da nicht gerade die sommerlichsten Temperaturen herrschten, war meine Hose nebst den Schuhen von Schnee durchtränkt. Doch wer würde wegen solch einer Lapalie aufgeben?! Seht ihr! Galt es diesen erbärmlichen Nazi Aufmarsch zu verhindern. Verzeiht, Meine rechten Mitbürger würden natürlich Gedenkmarsch sagen. Genehmigt war ihnen ein Lauf und Kundgebung(en) von 12.00 Uhr – 17. 00Uhr

Misses Nox Für mich persönlich ist Twitter ja mittlerweile eine Plattform geworden auf der  ich meinen Senf abgebe, ich in einer bestimmten Art und Weise kommuniziere und mir gewissermaßen die eine oder andere Information hole. Dass das solch  Ausmaße in Dresden annimmt war mir zuvor nicht bewusst. Es gab viele Informationen, folgte man nur den “richtigen” Leuten, Blockadepunkte wurden neu organisiert und auch laufende Demonstrationen bereits öffentlich diskutiert. Den Neonazis ist dies mehr oder weniger zum Verhängnis geworden, hatte man   schließlich schnell herausbekommen, unter welchen Hashtags sie unter sich kommunizierten und so war es ein noch Leichteres ihnen ihre Tour mit, ich möchte mal sagen, SpamTweets zu versauen. Belustigend war daher auch, dass   man den einen oder anderen Polizisten mit Laptop bewaffnet und offener   Twitterseite in den Peterwagen sehen konnte.

Wir liefen und liefen, irgendwie musste man sich ja warmhalten und gerne hätte   ich einen Schrittzähler dabei gehabt. Am Bischofsplatz war unser nächster Stop. Hier hielt schon die BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) Stellung. Wir schlossen eine Kette. Vorne hinter der meterweiten “Knautschzone” konnte man schon die hohlköpfigen Rechtsextremisten ihre Schlachtrufe brüllen hören. Wir gingen auf die Polizei zu. Lass uns 35 Mann gewesen sein, was hätten wir schon ausrichten können. [Hier muss ich einfügen, ich bin nicht eine der Personen, die sich zum Prügeln, Steine schmeißen oder Mülltonnen anzünden auf Demonstrationen begibt, auch wenn ich jetzt einige von meinen Lesern enttäusche.] Ein Statement sollte aber sein. Dem BFE gefiel das augenscheinlich nicht so gut und durchschritt unsere beschauliche Gruppe mit ihren Pfeffersprays. Ein Glück, dass ich so klein bin. Natürlich lösten wir uns, auf einen Zusammenstoß mit einem Tonfa wollten wir gut und gerne verzichten. Männer, zwei Meter große Tiere, hielten sich ihre tränenüberfüllten Augen, torkelten orientierungslos durch die Gegend. Die, die nichts abbekommen hatten, kümmerten sich mit Kochsalzlösungen um diese. Doch auch das schien die Polizei nicht zufrieden zu stellen, sie packten Getroffene sowie Helfende in den Nacken und buxierten diese ungefähr zehn Meter weiter zurück. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Ereignis was mich persönlich betraf.

Ich, kleiner Kampfzwerg.Straßenkampf

Es war nun mittlerweile schon 16.00 Uhr und durch die Lautsprecher des eben noch Kiemsa spielenden Unterstützungsmobils wurde durchgegeben, dass der Marsch der Nationalsozialisten nicht stattfinden würde. “Die Polizei könnte deren Sicherheit nicht gewährleisten.” (Schon irgendwie ein komisches Deutschland [*Hier möchte ich mich besonders der Aussage: "Gebt die Nazis vogelfrei, haut sie alle schnell zu Brei!" freimachen, denn dass ist jawohl auch nicht Sinn der Sache!], dass die Polizei Leute beschützen muss, die doch so sehr etwas gegen Ausländer haben, dass sie diese mal hier nichts dir nichts krankenhausreif schlagen, dass die Polizei Leute beschützen muss, die dafür sind, behinderte Menschen sollten erst gar nicht auf die Welt kommen, dass die Polizei Leute beschützen muss, die sagen, dass alle Homosexuellen Menschen nicht zur Herrenrasse zählen und kastriert gehörten. Auch wenn eine, und das ist natürlich überaus wichtig[!],  Meinungsfreiheit besteht, welche dann aber aufhört, sobald ich jemand anderen schade, um mich zu verwirklichen. Aber hier rühre ich wohl schon in einem anderen Thema, dem Polizeistaat.)

Wir machten uns also auf den Weg gen Auto, waren erleichtert,

dass “wir” es geschafft hatten. Wir alle zusammen. Wir, 10.000.

Polizeisperre

Bis sich hinter uns plötzlich ein riesiges Polizeiaufgebot zeigte. Gut zehn Grüne Minnas konnten wir zählen, zwei Wasserwerfer, ein Räumungsfahrzeug, mal ganz abgesehen von den einfachen Bullis, die plötzlich die Straße absperrten. Ferner parkte die Polizei alle Einkaufswagen, die sie in dem nahegelegenen Lebensmittelgeschäft ergattern konnten.  Wir stoppten. “Was´ los?”  fragten wir nur kurz die uns zugetanenen Beamten. Diese gaben uns nicht die Informationen, die uns zufrieden gestellt haben und so benutzten wir die altbewährten Quellen. Mittlerweile war es 16.20 Uhr und es hieß, “den Nationalsozialisten sei nach ein paar Verhandlungen mit der Polizei eine Ausweichstrecke genehmigt worden sein”. Die Straßen mussten geräumt werden, die Menschen, die immernoch eisern blockierten, von den Straßen getragen werden. Das dauerte eine ganze Weile und gegen 16.55 Uhr zog die Polizei tatsächlich  ab. Tatsächlich geschafft, die Zeit wurde zu knapp, die Nazis wären eh nicht mehr weit gekommen. Grossartig! Doch alles gut ausgegangen, für die Gegendemonstranten, jedenfalls.

Ausgelassen konnten wir uns auf den Heimweg begeben.

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03/10 von Misses Nox.

Eintragungen im Kalender

Samstag, 6. März: Schon wieder Schnee!

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03/10 von Misses Nox.

Mein neuer Freund

Er sieht gut aus, ist ein berühmter Rockstar, macht großartige Musik, ist beweglich bis zum geht nicht mehr, er ist der beste Küsser, den ich je geknutscht habe, auch wenn er ein bisschen Mundgeruch hat, er hat einen wunderbaren Humor, seine Fingerfertigkeit ist einfach awesome, er ist charmant und trinkt mir nie mein Bier weg, er ist großzügig und er redet nicht so viel, ich kann mit meinen Problemen, was die Schuhauswahl betrifft, oder aber auch wenn ich nicht einschlafen kann, immer zu ihm kommen, er hat immer ein offenes Ohr für mich. Sogar zwei. Und wie es sich für einen echt kuhlen Rocker eben gehört, auch einen offenen Schädel.

Mein neuer Freund

Ich kann es einfach nicht länger geheim halten, ich will unsere Liebe nicht länger verstecken, ihr könnt aufhören, an mir herumzugraben.
Wir wohnen natürlich noch nicht zusammen, aber wenn er seinen Job für Körperwelten beendet hat, soll es bald losgehen.

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03/10 von Misses Nox.

Interpretationssache

Vor ein paar Tagen erreichte mich über eines dieser sozialen Netzwerke, und ja sogar über son ein Flirt-Ding, bei dem ich mich irgendwann im Suff unter Zwang einer Freundin angemeldet habe, eine Mail. Als Bild habe ich das, welches ich eigentlich auf all den Seiten, auf denen ich angemeldet bin, verwende. Dieses Bild ist natürlich in einer Kneipe entstanden, natürlich bei einem Bier, irgendwann in einer verrauchten Sonntagnacht gegen 2.00 Uhr bei einem Musikquiz.

(Für alle, die dieses Bild noch nicht kennen sollten: Hier )

Ich habe bisher auf die Email noch nicht geantwortet, ganz ehrlich, der Typ war eben einfach nicht MEIN Typ. Dennoch möchte ich Euch seine Zeilen nicht vorenthalten.

Hallo Frau Nacht

Hallo Misses_Nox,

ich weiß, wie Fotos täuschen können (meins nicht, es beschreibt genau, wie ich bin, kaum im Stuhl zu halten, die andere Hälfte meiner Persönlichkeit ist damit beschäftigt, das zu verhindern …), aber Deins zeigt immerhin das Einzige, was ich von Dir erraten kann.

Ich sehe/interpretiere einen verträumten Blick, nein, einen konzentrierten Blick, Du schreibst, malst etwas. Nein, zum Malen ist es zu dunkel. Du greifst konzentriert zu Deinem Bierglas. Nein, Du trinkst kein Bier aus dem Glas, Du trinkst Beck’s Gold aus der Flasche. Und danach greifst Du liebevoll-konzentriert. Nicht liebevoll-konzentriert, nein, gleich drehst Du Dich um ein reißt einen zynischen Witz. Nein, die Haare, viel zu romantisch, Du bist nicht zynisch.

Was weiß ich denn? Ich komm nicht drauf. Gib mir ein paar Stichworte.

Liebe Grüße
Cxxx

Fein, diese Feinfühligkeit, nett, diese Interpretationen und toll diese Wortgewandheit, und kommt, so schlecht hat er das echt nicht interpretiert.

Nur, mein lieber Cxxx, ich bin eine Frau von Welt! Richtig, ich trinke Bier nicht aus Gläsern *pfui* aber eben auch kein Becks Gold, wo kämen wir denn dahin!?

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02/10 von Misses Nox.

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02/10 von Misses Nox.

Die (etwas andere) Vierteltour

Da wir gestern unsere Füße nicht stillhalten konnten, oder viel besser wollten, da ich heute endlich mal wieder ein freies Wochenende habe, da der Ex mit seiner Band aufgetreten ist, da wir großen Bier- und Männerdurst hatten, und einfach weil wir es können, haben die Wimpernzangenfrau und ich uns gestern in die rauhe Welt der Realität begeben.

Jeder weiß wie eine Bar aussieht, jeder zumindestens meine Leser, haben schon die eine oder andere Kneipe von innen gesehen, der eine öfter und intensiver, der andere etwas verschwommen.

Aber! Aber! Kennt ihr auch dessen Toiletten? Könnt ihr euch am nächsten Morgen oder Nachmittag erinnern, wo ihr die ganzen alkoholischen Getränke gelassen habt, nachdem eure Leber und Nieren damit zu kämpfen hatten? Also ich nicht.  Heute ist das anders, und das möchte ich euch nicht vorenthalten!

First we startedmit einem guten Long Island Ice Tea in den goldenen Grotten der CapriBar. Hier erwartete uns die erste schöne Überraschung auf der Damentoilette. Ich betone DAAAAAMENtoilette, aber Frauen gehen ja nicht kacken.

CapriBar

Weiter gings mit einem KrabbeldieWandnuff und dem guten alten Bexx im Eisen.

Eisen

Weil uns dann nach Violent Femmes war und diese hundertprozentig im Calavera gespielt werden und man sich auch sonst alles Mögliche wünschen kann, die Atmosphäre dort in dem Kellerloch sehr angenehm ist und eigentlich auch immer gutaussehende Männer herumschwirren, ging es natürlich dort hin. Hier muss ich sagen, wissen die Betreiber, was Frauen wollen.

Calavera

Tampons, richtig.

Genug getanzt, genug getankt, genug geflirtet, also ab zum Reste ficken, ähm, Abschlussbier ins … taaadaaa… wer hätte das gedacht, Heartbreakhotel.

HeartbreakHotel

Wer mag, kann sich sicherlich die Klobrille wieder drauflegen, aber ich pinkel ja eh immer im Stehen.

So, wisst ihr Bescheid!

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